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Bildungsmedien in der allgemeinbildenden Schule

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Grundsätzlich zu unterscheiden sind Bildungsmedien, die durch die staatliche Lernmittelfreiheit bezahlt werden, und solche, die nicht darüber bezahlt werden. Dies ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt. Oft müssen sich auch die Eltern am Schulbuchkauf beteiligen.

Schulbuchausschreibung über den Buchhandel

Die Materialien, die unter die Lernmittelfreiheit fallen, kauft in der Regel der Schulträger, nachdem die einzelnen Schulen ihm den konkreten Bedarf an digitalen oder gedruckten Büchern gemeldet haben. Träger der öffentlichen Schulen sind – je nach Schulart – beispielsweise die Kreise oder die Kommunen. Darüber hinaus gibt es private Schulen, die zum Beispiel von Stiftungen, Wirtschaftsunternehmen oder Privatpersonen getragen werden. Die Schulträger kaufen die benötigten Schulbücher direkt beim Buchhandel oder sind – ab einem bestimmten Wert – verpflichtet, den Auftrag europaweit für den Buchhandel auszuschreiben. Wegen der Buchpreisbindung geben aber alle Buchhändler das gleiche Angebot ab, sodass der Zuschlag dann ausgelost wird.

Verkauf an Schüler, Eltern und Lehrer

Alle anderen Materialien – sowohl die, deren Anschaffung die Schulen verlangen, als auch die, die Schüler, Eltern oder Lehrer aus eigenem Interesse zusätzlich erwerben – verkaufen die Verlage über den Buchhandel oder in ihren eigenen Webshops. Ein Teil der Bildungsmedien ist nicht frei verkäuflich. Dazu zählen vor allem die Lehrerbände oder Sammlungen mit Klausurvorschlägen. Diese Materialien verkaufen die Verlage nur an Lehrkräfte gegen Vorlage des Schulstempels.

Bildungsmedienbudgets

Die Mittel, die für die Anschaffung von Bildungsmedien durch die Schulträger zur Verfügung stehen, werden von den Kommunen bereitgestellt. Das Statistische Bundesamt hat zuletzt für 2014 die öffentlichen Ausgaben für Bildung erfasst: Je Schüler/-in wurden im Bundesdurchschnitt 5.500 Euro für Personal (einschließlich unterstellter Sozialbeiträge und Beihilfeaufwendungen), 900 Euro für laufenden Sachaufwand und 400 Euro für Investitionen ausgegeben. Lehr- und Lernmittel sind Teil des Postens "Laufender Sachaufwand", zusammen mit Pacht/Miete, Heizung, Wasser, Dienstreisekosten etc. Ihr genauer Anteil an diesem Posten wird nicht erfasst.

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